Alice Cooper: Hey Stoopid

ALICE COOPER: Hey Stoopid

Nachdem Alice Cooper in den 70er Jahren ein wenig der musikalische rote Faden abhanden gekommen war, besann er sich in den 80er Jahren wieder auf seine Stärken. So veröffentlichte er zum Beispiel unter Mithilfe von Desmond Child 1989 das Album „Trash“.
1991 veröffentlichte Alice Cooper dann das Album „Hey Stoopid“. Desmond Child zeichnet hier nur noch für zwei Songs verantwortlich: Den flotten Rocker „Dangerous Tonight“ und die Gänsehautballade „Might as well be on Mars“. Alice Cooper setzt beim Songwriting hier vermehrt auf Jack Ponti und eine Vielzahl illustrer Gäste wie Nikki Sixx und Mick Mars von Mötley Crüe oder Zodiac Mindwarp, mit dem er „Feed my Frankenstein“ komponierte. Durch diese Herangehensweise wirkt „Hey Stoopid“ nicht so glatt produziert wie sein Vorgänger.
Aber auch sonst sind auf „Hey Stoopid“ eine große Anzahl von Gastmusikern zu hören. So steuert Ozzy Osbourne den Backgroundgesang zum Titelstück bei und die Gitarren werden zu einem gehörigen Teil von Genregrößen wie Steve Vai, Joe Satriani oder auch Slash beigesteuert.
Es zeigt sich wieder einmal recht deulich, dass Alice Cooper immer dann am stärksten ist, wenn er die Unterstützung interessanter Kollegen in Anspruch nimmt.

Label: Sony Music
Katalog-Nummer: 468416 2

Geschrieben im September 2003

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