Annihilator: Never, Neverland

Annihilator: Never, Neverland

Nach dem Ausstieg von Randy Rampage und dem großem Erfolg von „Alice in Hell“ war Gitarrist und Bandkopf Jeff Waters in einer Zwickmühle. Einerseits musste er den Erfolg des Annhilator-Debütalbums bestätigen. Andererseits benötigte die Formation einen neuen Sänger. So wurde für das zweite Annhilator-Album „Never, Neverland“ der ehemalige Omen-Sänger Corburn Pharr für den vakanten Posten hinter dem Mikrophon verpflichtet. Der Gitarrist Anthony Greenham wurde durch Dave Scott Davies ersetzt.
„Never, Neverland“ erschien 1990 und steht seinem Vorgänger „Alice in Hell“ im Punkte Abwechslungs- und Ideenreichtums in nichts nach. Lediglich mit einem Übersong wie „Alison Hell“ kann die Band aus Kanada nicht aufwarten. Doch dafür, dass das Album den Gehörgang so schnell nicht mehr verlässt sorgen schon Kracher der Marke „The Fun Palace“, „Reduced to Ashes“ oder eben das Titelstück „Never, Neverland“.
Annihilator haben es auf „Never, Neverland“ hervorragend geschafft, eingängige Melodien mit treibenden Riffs und einem Schuss gesunder Härte zu vermengen und so einen eigenständigen Sound zu schaffen.

Annihilator:
 
Jeff Waters: Gitarre
Coburn Pharr: Gesang
Dave Scott Davis: Gitarre
Wayne Darley: Bass
Ray Hartmann: Schlagzeug

Label: Roadrunner Records
Katalog-Nummer: RR 9374-2

Geschrieben im März 2004

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