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Crowbar: Sonic Excess in its purest Form

CROWBAR: Sonic Excess in its purest Form

New Orleans gehörte schon immer zu den musikalischen Zentren Amerikas. Hier entstand nicht nur der legendäre Karneval 'Mardi Gras', der bis heute jedes Jahr Einheimische und Besucher aus der ganzen Welt in seinen Bann schlägt, sondern die Stadt gilt auch zu Recht als die 'Wiege des Jazz'.
Aus New Orleans stammt mit Crowbar aber auch eine der besten und beständigsten Doom-Bands der USA. Seit 1992 verzücken die Mannen um Bandboss Kirk Windstein ihre Anhänger mit ihrem Lavasound. Dabei gehen sie weitaus druckvoller zur Sache als ein Großteil ihrer Kollegen und konnten sich so bereits früh eine eigene Niesche erspielen.
Besonders gut nachvollziehen für was der Name Crowbar steht, kann man auf ihrem Album „Sonic Excess in its purest Form“ aus dem Jahr 2001. „Sonic Excess in its purest Form“ war das erst Album ohne den Originalbassisten Todd Strange und auch sonst hatte es vor den Aufnahmen wieder den ein oder anderen Besetzungswechsel gegeben. Kirk Windstein präsentiert sich aber in allerbester Form und sorgt dafür, dass das Album wie aus einem Guss klingt.
Hatte Windstein mit musikalischen Experimenten auf dem letzten Crowbar-Album noch für Irritationen bei den beinharten Fans der Gruppe gesorgt, ist bei „Sonic Excess in its purest Form“ wieder alles im Lot. Stücke wie das zähe „To built a Mountain“ oder das räudige „Awakening“ stehen ganz in der Tradition früherer Crowbar-Werke.
Songs wie „Thru the Ashes (I’ve watched you burn)“ oder „In Times of Sorrow“ hätten auch auf dem bandeigenen Klassiker „Broken Glass“ eine gute Figur gemacht.
Mit dem eingängigen „The lasting Dose“ ist Crowbar dann sogar noch ein kleiner Hit gelungen. Ein Stück wie ein Dampfhammer!
Dass Crowbar aber auch anders können, zeigen sie eindrucksvoll bei Granaten wie „Suffering brings Wisdom“ oder auch „It pours from me“. Hier tritt die Band das Gaspedal zeitweise bis zum Anschlag durch verlässt für einen Augenblick den eingeschlagenen Weg.
Crowbar haben mit „Sonic Excess in its purest Form“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit ihnen auch im neuen Jahrtausend zu rechnen ist. Zwar gibt es nichts wirklich Neues aus den Sümpfen von Louisiana. Crowbar in dieser Form sind aber so gut, dass sie eine musikalische Weiterentwicklung wirklich nicht nötig haben.

Crowbar:
 
Kirk Windstein: Gitarre / Gesang
Sammy Pierre Duet: Gitarre
Jeff (Okie) Okoneski: Bass
Tony Costanza: Schlagzeug

Label: Eagle/Spitfire
Katalog-Nummer: EDL EAG 395-2

Geschrieben im April 2005

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