Destruction: Destruction

Destruction: Destruction

Was passierte eigentlich mit Destruction nach der Trennung von Sänger und Bassist Schmier? Nachdem dieser 1990 sein Projekt Headhunter ins Leben rief, veröffentlichte seine Stammformation mit dem Poltergeist-Sänger André 1989 noch das Album „Cracked Brain“, dann wurde es ruhig um die Band. Ganz aufgelöst haben sich Destruction allerdings nie. Gitarrist Michael Sifringer formierte mit neuen Musikern die deutsche Trash-Legende neu.
1995 veröffentlichte die Band dann ein Mini-Album mit vier neuen Songs. Es hieß kurz und prägnant „Destruction“ und wurde mangels Angebot einer Plattenfirma eigenverantwortlich vertrieben. Die neuen Stücke wie „I kill Children“ oder „Smile“ kommen eine ganze Ecke progressiver daher, als es die Band in ihrer Vergangenheit zu tun pflegte. Die Rhythmen sind verschachtelter und die Songs gehen nicht so schnell ins Ohr wie zu Schmier-Zeiten. Am Ende der CD gibt es noch einen abgefahrenen Hidden-Track zu hören.
Leider konnten Destruction in dieser Besetzung nie die Aufmerksamkeit erreichen, die ihnen gebührt hätte. Live spielte die Band wie damals im LOGO in Hamburg vor fast leeren Sälen.
So war es fast logisch, dass im Zuge der Revival-Welle auch Destruction wieder mit Schmier gemeinsame Sache machten und diese Besetzung schnell wieder der Vergangenheit angehörte.
Dieses auf 500 Kopien limitierte Sammlerstück dürfte heute leider vergriffen sein.

Destruction:
 
Mike Sifringer: Gitarre
Christian Engler: Bass
Oliver Kaiser: Schlagzeug
Michael Piranio: Gitarre
Thomas Rosenmerkel: Gesang

Label: Brian Butcher Company

Geschrieben im September 2003

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