Electric Light Orchestra Part II:
Electric Light Orchestra Part II

Electric Light Orchestra Part II

Ende der 80er Jahre hatte Jeff Lynne vorläufig sein Interesse an Elo verloren. Er legte sein Augenmerk auf die Traveling Wilburys und produzierte hervorragende Alben, u.a. mit Tom Petty, Roy Orbison oder George Harrisson.
1991 veröffentlichte dann Elo-Urmitglied Bev Bevan mit neuen Mitgliedern eine CD als Electric Light Orchestra Part II. Ein Elo-Album ohne Jeff Lynne? Geht das überhaupt? Schließlich war der charismatische Sänger nicht nur Komponist und Texter der meisten Elo-Stücke, er hat die Musik auch produziert und die meisten Instrumente selbst eingespielt. Nun, Stück Nummer eins „Hello, Hello“ klingt wie Elo und „Honest Man“ hätte auch Jeff Lynne zur Ehre gereicht. Hier meint man den Meister selbst zu hören. Auch „Every Night“, „Once upon a Time“ oder „Thousand Eyes“ schaffen es hervorragend den Geist der alten Elo zu adaptieren.
Hat man sich erst einmal an die Stimmen von Eric Troyer und Pete Haycock gewöhnt, muss man der Band zubilligen, hier ein starkes Album an den Start gebracht zu haben. Auch „Kiss me in Red“ und „Heart of Hearts“ sind typische Elo-Songs; „Easy Street“ beginnt mit einem schönen Streicherintro. Unterm Strich steht ein gutes Pop-Album und so lautet die Antwort auf die eingangs gestellte Frage: Ja...tatsächlich!

Electric Light Orchestra Part II:
 
Bev Bevan: Schlagzeug / Percussion
Pete Haycock: Gitarre / Bass / Gesang
Eric Troyer: Keyboards / Gesang
Neil Lockwood: Gesang

Label: Eurostar
Katalog-Nummer: 398 101 22

Geschrieben im April 2003

 A | B | C | D   E | F | G | H   I | J | K | L   M | N | O | P   Q | R | S | T   U | V | W | X   Y | Z 
Duran Duran: Astronaut | Seitenanfang | Index | Elephant: Elephant >

^