Fight: War of Words

Fight: War of Words

Nach langen und heftigen, zum großen Teil über die Presse ausgetragenen Streitigkeiten, trennte sich Rob Halford 1993 von Judas Priest. Noch im selben Jahr veröffentlichte er mit dem Judas Priest-Schlagzeuger Scott Travis und drei jungen Musikern als Fight das Album „War of Words“. Rob Halford hatte sich nicht nur äußerlich verändert - die Lederkluft war Shorts und T-Shirt gewichen - die Band präsentierte sich als musikalisch modern und eigenständig. Natürlich klingen Stücke wie „Into the Pit“ oder „Nailed to the Gun“ durch Halfords Simmlage nach Judas Priest; er versteht es aber im Folgendem geschickt seine Stimme zu variieren und nicht nur die „Painkiller“-typischen hohen Töne anzusteuern.
„Immortal Sin“ ist eine tolle Metallhymne, „War of Words“ und „Contortion“ thrashige, harte Songs. „Laid to the Rest“ und „For all Eternity“ sind clever arrangiert und nisten sich sofort im Gehörgang ein. Etwa zehn Minuten nach Ende des letzten Stückes beglücken uns Fight noch mit einem so genannten ‘Hidden Track’.
„War of Words“ ist ein Album mit hervorragenden Songs einer hervorragenden Band. Auch live konnte mich die Band seinerzeit im hamburger DOCK’s überzeugen. Hätten Fight so weiter gemacht wie auf ihrem vielversprechendem Debütalbum wäre ihnen eine goldene Zukunft beschieden gewesen.

Fight:
 
Rob Halford: Gesang / Gitarre
Russ Parrish: Gitarre / Keyboards / Backgroundgesang
Brian Tilse: Gitarre / Keyboards / Backgroundgesang
Jay Jay: Bass / Backgroundgesang
Scott Travis: Schlagzeug / Percussion / Backgroundgesang

Label: EPIC / SONY
Katalog-Nummer: 474547 2

Geschrieben im Juni 2003

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