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Jack Bruce: Shadows in the Air

Jack Bruce: Shadows in the Air

Der schottische Bassist Jack Bruce hat in seiner langen Karriere schon mit vielen bekannten Musikern zusammengearbeitet. So gehörte er unter anderem zum festen Stamm der Alexis Korners Blues Incorporated. Einem großen Publikum wurde Jack Bruce dann bekannt, als er mit Ginger Baker und Eric Clapton die Gruppe Cream gründete. Die Band hatte Erfolg und Baker, Bruce und Clapton stiegen in die Liga der Superstars auf.
Jack Bruce Schaffen aber ausschließlich auf Cream zu reduzieren, würde dem Mann allerdings Unrecht tun. Auch nach dem Aus der Band hat sich der singende Bassist nicht auf die faule Haut gelegt, sondern tauchte immer wieder auf Aufnahmen von Kollegen, wie beispielsweise Robin Trower, auf. Mitte der 90er Jahre gründete er dann mit Gary Moore und dem Cream-Kollegen Ginger Baker das Projekt BBM.
Im Jahr 2001 erschien dann das Album „Shadows in the Air“. Und - das wird niemanden überraschen - es ist ein Blues-Album! „Shadows in the Air“ ist aber mitnichten eine von diesen verschnarchten 'Altherren-Blues'-Platten. Im Gegenteil: Jack Bruce ist mit „Shadows in the Air“ ein spannendes und abwechslungsreiches Album gelungen! Der alte Fuchs wandelt nicht auf ausgetretenen Pfaden sondern serviert dem geneigten Hörer eine Mixtur aus Blues, Rock, Jazz und einer gehörigen Portion Latin-Music.
Erstmals nach langer Zeit konnte Jack Bruce auch Eric Clapton wieder zum gemeinsamen musizieren überreden. So befinden sich auf „Shadows in the Air“ Neueinspielungen der Cream-Klassiker „Sunshine of your Love“ und „White Room“ und Eric Clapton greift gefühlvoll in die Saiten.
Weiter Gäste auf „Shadows in the Air“ sind dann noch Gary Moore, der die Songs „Heart Quake“ und „Dark Heart“ veredelt, sowie der Living Colour-Gitarrist Vernon Reid, der beim einleitenden „Out Into the Fields“, „52nd Street“ oder „He the Richmond“ seine Klasse unter Beweis stellt. Und für das aggresive „This Anger’s a Liar“ und das intensive „Windowless Room“ hat sich Blueslegende Dr John zu Mr. Bruce gesellt.
Jack Bruce, seine angesprochenen Gäste und natürlich nicht zu vergessen die hervorragenden Latino-Bläser musizieren auf höchsten Niveau. Jack Bruce hat mit „Shadows in the Air“ ein Album vorgelegt, dass seine Klasse nicht beim ersten hinhören offenbart. Wer Musik nur nebenbei dudeln lassen will, dem wird sich die Kunst des fast 60jährigen sicher nicht erschließen.
„Shadows in the Air“ ist ein Album zum Zuhören, an dem man sehr lange Freude haben kann.

Label: Sanctuary
Katalog-Nummer: SANCD084

Geschrieben im Februar 2005

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