Kaja: Crazy Peoples Right to speak

Kaja: Crazy Peoples Right to speak

Als Kajagoogoo 1983 das Album „White Feathers“ auf den Markt brachten, schien die Zukunft rosig: „White Feathers“ brachte drei erfolgreiche Singles hervor und Kajagoogoo waren schwer angesagt. Als dann Sänger und Frontman Limahl die Band zu Gunsten einer Solokariere verlies, war das praktisch schon der Anfang vom Ende von Kajagoogoo. So war dann das zweite Album „Islands“ trotz einer Menge hervorragender Song auch nur mäßig erfolgreich.
Als sich dann auch noch Jez Strode verabschiedete, beschloss der Rest der Band eine Zäsur. Aus Kajagoogoo wurde Kaja und die Band versuchte sich 1985 mit dem Album „Crazy Peoples Right to speak“ neu am Markt zu positionieren. Kaja klingen gereifter und funkiger als die alten Kajagoogoo; trotzdem ist „Crazy Peoples Right to speak“ eine konsequente Weiterentwicklung des Stils, den Nick Beggs seiner Truppe schon auf „Islands“ verordnet hatte. Das Album enthält mit „Do I“, „Rivers“ oder dem rockigen „Charm of a Gun“ eine Menge wirklich toller Songs.
Leider ging sowohl das Album als auch die Single „Shouldn’t do that“ völlig unter. Schade, denn „Crazy Peoples Right to speak“ ist ein transparent produziertes Album, das bis heute gut hörbar ist.
So blieb das Album das letzte einer Band, die ganz oben startete und sich dann bis fast in die Bedeutungslosigkeit gespielt hat!

Kaja:
 
Steve Askew: Gitarren / Sitar / Gesang
Nick Beggs: Gesang / Bass / Chapman-Stick / Percussion
Stuart Croxford Neale: Keybards / Gesang
Label: EMI
Katalog-Nummer: 064-24 0399 1

Geschrieben im Dezember 2003

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