Ken Hensley: The last Dance

Ken Hensley: The last Dance

Ken Hensley teilt das Schicksal vieler Musiker, die mal in bekannten Bands aktiv waren. Solo war es ihm nie möglich, an die Erfolge seiner ehemaligen Kollegen anzuknüpfen. Dabei hatte Ken Hensley Anteil an den großen Hits von Uriah Heep wie „Lady in Black“ oder „July Morning“, und seine charismatische Stimme und sein unverkennbares Keyboard sind auf Meilensteinen wie „Return to Fantasy“ oder „Firefly“ zu hören.
Nachdem sich Ken Hensley durch die Zusammenarbeit mit John Lawton, ebenfalls ein ehemaliger Uriah Heep-Sänger, wieder in den Fokus der Öffentlichkeit spielen konnte, veröffentlichte er 2003 mit „The last dance“ sein insgesamt fünftes Soloalbum. Zu hören gibt es gediegenen Rock irgendwo zwischen Uriah Heep und Mainstream, der die Welt zwar nicht aus den Angeln hebt, aber doch alle zufrieden stellen müsste, denen schöne Melodien und dosierte Härte zusagen.
Wenn Hensley wie in „Give ’em what they want“, ein Stück, das er wie „Give me a Reason“ und „The Voice of Love“ bereits 1985 in St. Louis geschrieben hat, seine Hammond erklingen lässt, werden Assoziationen an seine früheren Brötchengeber wach. „I know who you are“ hat durchaus Hitpotenzial und ein Stück wie „Did you know(A Lullaby for Jesus)“ setzt sich wohltuend von dem sentimentalen Weihnachtsgedudel vieler Kollegen ab.
„The last Dance“ ist ein zeitloses Rockalbum geworden und wird hoffentlich nicht zum letzten Tanz für Ken Hensley.

Musiker:
 
Ken Hensley: Gesang / Gitarren / Keyboards
Ovidio Lopez: Gitarren
John Smithson: Bass
Tommy Lopez: Schlagzeug
Angel Diaz: Percussion

Label: Sacramento
Katalog-Nummer: SMT 3203

Geschrieben im Mai 2004

 A | B | C | D   E | F | G | H   I | J | K | L   M | N | O | P   Q | R | S | T   U | V | W | X   Y | Z 
Helstar: Multiples of Black | Seitenanfang | Index | Ted Herold: Rock’n’ Roll, ’ne Gitarre und ’ne Flasche Bier >

^