Kiss: Carnival of Souls

KISS: Carnival of Souls

Bevor sich die Band Kiss 1996 dazu entschloss, wieder in Originalbesetzung und Make-Up durch die Welt zu touren, nahm sie 1995 das Album „Carnival of Souls“ auf - noch mit Bruce Kulick und Eric Singer.
1997 wurde das Album dann endlich offiziell veröffentlicht. Kiss knüpfen mit „Carnival of Souls“ an ihr düsteres Album „Revenge“ aus dem Jahre 1992 an. Ihre größtenteils melancholischen Stücke grooven und verbreiten so etwas wie Grunge-Atmosphäre. Bruce Kulick hat an vielen Songs mitgeschrieben und darf sogar „I walk alone“ intonieren, für mich ein Höhepunkt der Platte.
So experimentierfreudig und rockig haben Kiss lange nicht geklungen. Kiss entfernen sich hier vom simplen Riff-Rock, der sie berühmt gemacht hat. Und auch wenn „Carnival of Souls“ doch stark nach Seattle klingt, sind es doch unverkennbar Kiss. Songs wie das hervorragende „Master & Slave“, „Childhood’s End“ oder „Jungle“ sind typische Kiss-Rocker. Dafür sorgen schon allein die charismatischen Stimmen von Paul Stanley oder Gene Simmons.
„Carnival of Souls“ ist ein mutiges und spannendes Album und zeigt, zu welchen kreativen Leistungen diese Band vor der großen Reunion fähig war.

Kiss:
 
Paul Stanley: Gesang / Gitarre
Gene Simmons: Gesang / Bass
Bruce Kulick: Gesang / Gitarre
Eric Singer: Schlagzeug

Label: Mercury
Katalog-Nummer: 536 323-2

Geschrieben im Juli 2003

 A | B | C | D   E | F | G | H   I | J | K | L   M | N | O | P   Q | R | S | T   U | V | W | X   Y | Z 
King: Steps in Time | Seitenanfang | Index | Knorkator: The Schlechtst of Knorkator >

^