Meat Loaf: Couldn’t have said it better

Meat Loaf: Couldn’t have said it better

Eine Meat Loaf-CD ist eine Meat Loaf-CD ist eine Meat Loaf-CD. Waren es 1995 auf der CD „Welcome to the Neighbourhood“ noch M.M. Bailey, Diane Warren oder S.A. Davies, so ist auf „Couldn’t have said it better“ haupsächlich James Michael für das Songwriting verantwortlich. Dieser schneidert mit seinen Kollegen, u.a. Nikki Sixx von Mötley Crüe und Rick Jude Meat Loaf 10 Songs auf den Leib, in denen es von Jim-Steinman-Zitaten nur so wimmelt.
Bereits das erste Stück „Couldn’t have said it better“ beginnt mit einem Piano, das verdächtig an „Bat out of Hell“ erinnert, und bei „Did I say that“ meint man gelegentlich Anleihen von „Objects in the Rear View Mirror“ herauszuhören. Trotzdem zwei tolle Stücke, genauso wie das Rock’n’Rollige „Tear me down“, das epische „Why isn’t that enough“ oder das hymnenhafte „You’re right, I was wrong“. Zum Abschluss des Albums zeigt uns Meat Loaf mit „Forever Young“, dass man auch aus einem Bob-Dylan-Song eine Meat Loaf-Hymne machen kann.
Wer auf Steinman-Bombast steht und es nicht stört, dass Steinman hier nicht involviert war, kann bei „Couldn’t have said it better“ bedenkenlos zugreifen. Allen anderen bleibt die Hoffnung, dass Jim Steinman irgendwann tatsächlich „Bat out of Hell III“ schreibt. „Couldn’t have said it better“ beeinhaltet mit „Crazy ’bout her Mercury“ einen so genannten ‘Hidden Track’ und in der Erstauflage noch eine Bonus-CD mit drei Videos und einer schönen Aufnahme von „Two out of three ain’t bad“.

Label: Polydor
Katalog-Nummer: D76117-2

Geschrieben im April 2003

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