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Necronomicon: Construction of Evil

NECRONOMICON: Construction of Evil

Necronomicon gehören zu den dienstältesten Thrash-Metal-Bands unserer Republik. Die Band aus Weil am Rhein veröffentlichte schon 1986 ihr Debüt „Necronomicon“ und präsentiert 2004 mit „Constructions of Evil“ nach einer längeren Pause bereits ihr fünftes Album.
Zu hören gibt es, wie von Necronomicon nicht anders erwartet, durchweg hervorragend gespielten Thrash der alten Schule. Genrefremde Einflüsse oder gar aktuelle Trends finden auf „Construction of Evil“ natürlich keinen Platz. Wie weiland in den seligen 80ern brettern Necronomicon durchs Unterholz und haben mit „Stormbringer“, „Hard Pain“ oder dem starken „Hills of Dead“ eine ganze Reihe Klassesongs an Bord, die zum Mähneschütteln geradezu einladen.
Aber auch wenn Necronomicon den Fuß ab und zu mal etwas vom Gaspedal nehmen, steht das der sympathischen Band aus Süddeutschland bestens zu Gesicht. Stücke wie das bedrohlich wirkende „Terrorist Attack“ mit seinem fiesen Intro und dem fast lieblichen Piano oder „Fireball“, ein Song mit Hitpotenzial, zeigen die ganze Klasse der Band und passen vortrefflich auf das neue Necronomicon-Album.
„Construction of Evil“ dürfte vor allem denen gefallen, die die ersten Platten von Slayer, Testament oder Anthrax noch heute zu ihren Favoriten zählen. Die Stimme von Necronomicon-Sänger Freddy erinnert hier und da ein wenig an Schmier von Destruction, wofür sich der Gute nun wirklich nicht zu schämen braucht. Und da die Band wirklich durchgehend auf höchstem Niveau musiziert sollte jeder Thrash-Fan der Formation schleunigst ein Ohr leihen.
Necronomicon veröffentlichen nicht nur großartige Alben, sie sind auch eine ausgezeichnete Liveband. Mich begeisterte die Truppe zuletzt auf dem 'Metal Bash'-Festival 2004 in Neu Wulmstorf. Wer die Möglichkeit hat, die Jungs einmal auf der Bühne zu erleben, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen.
„Construction of Evil“ beinhaltet neben den kraftvollen Liveversionen von „Hard Pain“ und „Insanity“ auch noch ein Video zu „Terrorist Attack“.

Necronomicon:
 
Freddy: Gesang / Gitarren
Jogi: Gitarren / Backgroung-Gesang
Mac: Bass / Background-Gesang
Axel: Schlagzeug
Andi: Gitarren

Label: Remedy Reccords
Katalog-Nummer: REM 037

Geschrieben im September 2004

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