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Saxon: Dogs of War

SAXON: Dogs of War

Es gibt Bands, auf die kann man sich einfach verlassen! AC/DC gehören dazu. Natürlich die Rolling Stones. Und mit Sicherheit auch Saxon!
Klar, in ihrer mittlerweile rund fünfundzwanzigjährigen Geschichte hat die Band nicht nur Hammeralben aufgenommen. Einen gewissen Qualitätsstandart haben die Engländer dabei aber nie unterschritten; ganz egal, in welcher Besetzung die Combo gerade auftrat.
Doch machen wir uns nichts vor. Ende der 80er Jahre hatten Saxon viel von ihrem ursprünglichen Charme verloren. Seit die Band aber 1990 ihren Klassiker „Solid Ball of Rock“ einspielte ging es - zumindest in Deutschland - für die Herren um den charismatischen Sänger Biff Byford aber wieder bergauf.
Mit dem Album „Dogs of War“ haben sich Saxon aber 1995 selbst übertroffen. Ein Album wie aus einem Guss, vergleichbar mit Großtaten wie „Power and the Glory“ oder der superben „Denim and Leather“-Scheibe aus dem Jahr 1981.
„Dogs of War“ enthällt alles, was man sich von einem Saxon-Album erwartet. Gute Melodien und auf den Punkt gespielte Refrains. Und davon hat das Album so einige zu bieten. Bereits der Titelsong ist eine Granate allererster Kajüte. Saxon wie man sie hören will und Biff Byford in Bestform!
„Burning Wheels“ rockt und rollt, das es eine wahre Freude ist. Und wem Songs wie „Big Twin rolling“ oder das mächtige „The great white Buffalo“ kein Lächeln ins Gesicht zaubert, darf sich nicht mit gutem Gewissen als 'Metalhead' bezeichnen.
„Don’t worry“ ist ein klassischer Saxon-Riffrocker mit einem Refrain der schon fast an amerikanische Megaseller wie Bon Jovi oder Cinderella erinnert. Hold on klingt sogar ein bißschen nach Def Leppard. Die NWOBHM lässt grüßen! Aber auch die anderen Songs des Albums stehen den genannten in nichts nach. „Demolition Alley“ mit seinem grandiosen Schluss oder das schon fast hitverdächtige „Walking through Tokyo“ sind Highlights der jüngeren Saxon-Geschichte. Und auch der flotte Rausschmeißer „Yesterday’s gone“ weiß zu überzeugen.
Saxon haben mit „Dogs of War“ eines der besten Alben ihrer Karriere abgeliefert. Wer die Band zu „Destiny“-Zeiten aus den Augen verloren hat, sollte spätestens mit diesem Album einen Neueinstieg wagen. Ohrgasmus garantiert!

Saxon:
 
Biff Byford: Gesang
Graham Oliver: Gitarre
Paul Quinn: Gitarre
Nibbs Carter: Bass
Nigel Glockner: Schlagzeug

Label: Virgin
Katalog-Nummer: 7243 839983 2 6

Geschrieben im September 2005

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