Slade: Cum on let's Party

SLADE: Cum on let's Party

Ich weiß, dass eine Menge Leute arge Schwierigkeiten mit der aktuellen Slade-Besetzung haben und es Dave Hill sehr übel nehmen, dass er unter dem bestens eingeführten Bandnamen munter durch die Welt tourt.
2002 nun legen Slade mit „Cum on let’s Party“ ein Album vor, dass einfach Spaß macht. Mit „Take me Home“, dem Slade-untypischen „Some Exercise“ und „Wild Nites“ beinhaltet „Cum on let’s Party“ drei neue Songs, „Run Run Rudolph“ war bisher nur auf einem Sampler zu finden. Die anderen Stücke wurden vom Album „Keep on Rockin“ aus dem Jahr 1994 übernommen.
Steeve Whalley zeigt hier deutlich, dass er viel mehr als nur ein Ersatz-Noddy-Holder ist - live ist der Mann sowieso unschlagbar. Natürlich erfinden Slade mit „Cum on let’s Party“ das Rad nicht neu und auch ein wie auch immer geartetes Glam-Revival ist nicht auszumachen.
Trotzdem, oder gerade deshalb, sei das Album auch all denen ans Herz gelegt, für die die Slade-Geschichte 1987 mit dem Album „You Boyz make big Noize“ endet. Gebt der Band eine faire Chance! Bei Slade ging es immer um den Spaß an der Musik, und Spaß macht das Album auf jeden Fall!

Slade:
 
Dave Hill: Gitarren
Don Powell: Schlagzeug / Percussion
Steve Whalley: Gesang
Trevor Holliday: Bass

Label: Virgin
Katalog-Nummer: 580238 2

Geschrieben im Juli 2003

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