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Spin Doctors: Pocket full of Kryptonite

SPIN DOCTORS: Pocket full of Kryptonite

Sie tanzten nur einen Sommer. Die Spin Doctors mit ihrer Single „Two Princes“ waren die Hitsensation des Jahres 1992. Der Song stammt von ihrem Album „Pocket full of Kryptonite“, das, nachdem es schon drohte, in den Läden Staub anzusetzen, Mitte des Jahres plötzlich die Verkaufshitparaden stürmte.
Die New Yorker Band Spin Doctors hatte sich auf „Pocket full of Kryptonite“ einem Sound verschrieben, der wohl an treffendsten als eine Mischung aus den Red Hot Chili Peppers, Mother’s Finest, Faith No More und Prince zu beschreiben ist. Und so gibt es auf dem Album auch zuhauf funkige Basslinien, filigranes, meinchmal leicht hektisches Gitarrenspiel und abwechslungsreichen Gesng zu vernehmen; alles eingebettet in kurze, knackige und stets radiotaugliche Popsongs.
Im Zuge des großen Erfolgs von „Two Princes“, das mit Unterstützung des Musiksenders MTV wirklich jedem eingehämmert wurde, konnten die Spin Doctors noch zwei weiter Hitsingles von „Pocket full of Kryptonite“ für sich verbuchen. Sowohl das quirlige „Little Miss can’t be wrong“ als auch das abgefahrene „Jimmy Olsen’s Blues“ stürmten weltweit die Hitparaden und sorgten für volle Tanzflächen in den angesagten Diskotheken.
Auch die restlichen Songs auf „Pocket full of Kryptonite“ können durchaus mit den Hits mithalten und unterschreiten nie ein gehobenes Niveau. „More than she knows“, „Forty or Fifty“ oder auch das sprizige „Refrigerator Car“ hätte den Spin Doctors noch die ein oder anderer Hitsingle mehr einbringen können.
So schnell der Erfolg für die vier Chaoten von der Ostküste gekommen war - so schnell war er dann auch schon wieder vorbei! Nicht nur das nachfolgende Studioalbum „Turn it upside down“, sondern auch die dazugehörige Single „You let your Heart go too fast“, blieben wie Blei in den Regalen liegen. Die Fans wollten ein zweites „Two Princes“, und das wollte, oder konnte die Band ihren Anhängern nicht liefern. Und so spielten sich die Spin Doctors zurück in die Bedeutungslosigkeit.
„Pocket full of Kryptonite“ ist aber bis heute ein gut hörbares und spannendes Album geblieben.

Spin Doctors:
 
Chris Barron: Gesang
Eric Schenkman: Gitarre
Mark White: Bass
Aaron Comess: Schlagzeug

Label: Epic/Sony
Katalog-Nummer: 468250 9

Geschrieben im März 2005

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