Tin Machine: Tin Machine

TIN MACHINE: Tin Machine

Die 80er Jahre waren ein buntes Jahrzehnt. Und so schön die Musik teilweise auch war, sie war doch zu einem großen Teil synthetisch-steril. Das hatte 1989 auch David Bowie erkannt. 'Back to the Roots' sollte es gehen, und so scharte David Bowie eine Band um sich. Die Band nannte sich Tin Machine und bestand außer aus Bowie noch aus Reeves Gabrels sowie Hunt und Tony Sales.
Tin Machine versuchen hier ein authentisches Rockalbum vorzulegen - und hat man sich erst einmal durch den ersten Song „Heaven’s in Here“ gequält, muss man anerkennen, das dies der Band erstaunlich gut gelingt. Mit viel Power pfeffern uns hier Tin Machine eine große Anzahl kraftvoller Rocker wie „Amazing“ oder „Bus Stop“ um die Ohren. Aber keine Angst, Bowies Stimme ist halt unverkennbar, und so ist Tin Machine nicht so weit von seinen übrigen Veröffentlichungen entfernt, wie es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein hat.
Und auch wenn Tin Machine hier „Working Class Hero“ von John Lennon covern, David Bowie ist natürlich nicht der Retter des Rock’n’Roll. Nachdem Fans und Plattenfirma schnell das Interesse an Tin Machine verloren hatten, löste David Bowie das Projekt nach dem zweiten Album „Tin Machine II“ 1991 auf.

Tin Machine:
 
David Bowie: Gitarre / Gesang
Reeves Gabrels: Gitarre
Hunt Sales: Schlagzeug / Gesang
Tony Sales: Bass / Gesang

Label: EMI
Katalog-Nummer: 7-91990-2

Geschrieben im November 2003

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