U.D.O.: Solid

U.D.O.: Solid

Nachdem sich Udo Dirkschneider Anfang der 90er Jahre dazu überreden ließ, Accept wieder auferstehen zu lassen, lag seine Band U.D.O. für fast sieben Jahre auf Eis. Es dauerte bis 1997 bis das Album „Solid“ erschien, das bis dato fünfte in der U.D.O.-Discographie.
Udo Dirkschneider und seine Mannen machen hier genau das, was die Fans von ihnen erwarten: Heavy Metal im puren Accept-Sound. Dabei orientiert sich der kleine Solinger mit der charismatischen Stimme erfreulicherweise eher an den Accept-Frühwerken wie „Breaker“ oder „Balls to the Wall“ als an unausgegorenem Material der Marke „Predator“. Stücke wie das eingängige, hymnenhafte „Independence Day“ oder das treibende „Two Faced Woman“ hätten auch auf den klassischen Accept-Alben eine gute Figur gemacht.
U.D.O. haben beim Album „Solid“ ganz bewusst auf jegliche Experimente konsequent verzichtet. Udo Dirkschneider hat endlich eingesehen, dass seine Hörer von ihm die absolute Vollbedienung im Stile von Accept erwarten und versucht auch erst überhaupt nicht seine Musik, wie auch immer, zu modernisieren. Songs wie „The Punisher“, „Preachers of the Night“ oder „Pray for the Haunted“ blasen wirklich jeden Gehörgang frei.
U.D.O. haben sich mit „Solid“ eindrucksvoll zurückgemeldet. Das Album ist nicht nur solide sondern richtig gut.

U.D.O.:
 
Udo Dirkschneider: Gesang
Stefan Kaufmann: Gitarre
Jürgen Graf: Gitarre
Fitty Wienhold: Bass
Stefan Schwarzmann: Schlagzeug

Label: G.U.N.
Katalog-Nummer: G.U.N. 122

Geschrieben im März 2004

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