Hammer: The funky Headhunter
Hammer: The funky Headhunter

Herbie Hancock: Future Shock
Herbie Hancock: Future Shock

Snow: 12 Inches of Snow
Snow: 12 Inches of Snow

Xzibit: At the Speed of Life

Xzibit: At the Speed of Life

Der Rapper Xzibit moderiert mit 'Pimp my Ride' die momentan angesagteste Show des Musiksender MTV. Rund 70 Millionen Zuschauer weltweit sitzen regelmäßig vor dem Bildschirm, wenn er und die Profischrauber der 'West Coast Customs' aus Los Angeles dafür sorgen, dass aus alten Rostlauben wahre Protzkisten werden. Meist werden die Anfangs kaum noch fahrbereiten Mühlen mit viel Geschick und noch mehr Geld komplett umgestaltet und dann - ausgestattet mit Stereoanlage, Playstations und Monitoren - wieder ihren begeisterten Besitzern übergeben.
Die Karriere des 1974 als Alvin Nathaniel Joine geborenen Xzibit begann aber bereits 1996, also vor rund zehn Jahren, mit dem Album „At Speed of Life“. Das Album und die dazugehörige Single „Paparazzi“ wurden auf der ganzen Welt Hits und Xzibit war, auch aufgrund der Tatsache, dass MTV das Video in ihre 'Heavy-Rotation' aufnahm, bald in aller Munde. Das Album, das Xzibit quasi über Nacht zum Superstar machte, war in einer Zeit, in der der 'Gangsta-Rap' die angesagteste Musikrichtung an der amerikanischen Westküste war, eine konsequente Rückbesinnung auf die alten Werte des Rap. „At the Speed of Life“ klingt herrlich 'oldschool' und hat mit dem Getue der 'Gangsta-Rapper' nichts am Hut. Im Gegenteil, Xzibit würzt seine Songs immer wieder mit Leichtigkeit und Ironie, eine Fähigkeit, die den meisten Künstlern seines Genres völlig abgeht.
Trotzdem ist „At the Speed of Life“ mitnichten eins dieser kalkulierten Alben für den MTV-abhängigen Alleskaüfer. Songs wie das treibende Titelstück „At the Speed of Life“, das unterschwellig aggressive „Positively Negative“ oder das fließende „Just Maintain“ stehen in Punkto Angriffslusigkeit und Hitappeal „Paparazzi“ in nichts nach.
At the Speed of Life bringt Xzibit auf Augenhöhe mit Szenegrößen wie Dr. Dre und Snoop Dogg. Mit beiden sollte der umtriebige Künstler später zusammenarbeiten und erfolgstechnisch mit zu ganz Großen des Rap aufschließen.
Wer nicht gerade ein beinharter Rapper ist, wird womöglich Schwierigkeiten haben, sich „At the Speed of Sound“ am Stück anzuhören. Xzibits Stimme ist halt wenig variationsreich. Wer aber gern wissen möchte, was Xzibit gemacht hat, bevor er in die Automobilbranche wechselte, sollte bei „At the Speed of Life“ bei Gelegenheit einmal ein Ohr riskieren!

Label: BMG
Katalog-Nummer: 07863 66816 2

Geschrieben im März 2005

 A | B | C | D   E | F | G | H   I | J | K | L   M | N | O | P   Q | R | S | T   U | V | W | X   Y | Z 
X-Wild: Savageland | Seitenanfang | Index | Yardbirds: Birdland >

^